So sparen Sie einen Notgroschen an

Das Wichtigste auf einen Blick
  • Der Notgroschen ist eine finanzielle Rücklage für Notfälle.
  • Er lässt sich mithilfe regelmäßiger Sparraten aufbauen.
  • Einmal jährlich sollte überprüft werden, ob die Höhe des Notgroschens weiterhin zu den Lebensumständen passt.

Als Notgroschen bezeichnet man eine Geldreserve für unvorhergesehene Ausgaben. Er sollte drei bis sechs Monatsgehälter umfassen. In finanziell schwierigen Zeiten schafft der Notgroschen Sicherheit, reduziert Stress und schützt vor Verschuldung.

Warum ein Notgroschen wichtig ist

Ein Notgroschen schützt in erster Linie vor finanziellen Engpässen. Wenn zum Beispiel der Geschirrspüler kaputt geht, ist das Geld für ein neues Gerät sofort verfügbar. Noch wichtiger wird der Notgroschen, wenn unerwartet harte Situationen eintreten. Eine plötzliche Kündigung kann ein Beispiel dafür sein. Aus einer finanziellen Rücklage wie dem Notgroschen können dann – zumindest für die nächsten Wochen – weiter Miete, Lebensmittel und Versicherungen bezahlt werden.

Finanzielle Rücklagen schaffen Sicherheit

Ohne einen Notgroschen können sich Menschen schnell verschulden. Sie sind möglicherweise gezwungen, einen Kredit zu ungünstigen Konditionen aufzunehmen oder ihren Dispokredit zu nutzen. Beides verursacht zusätzliche Kosten.

Eine finanzielle Rücklage bietet dagegen Sicherheit. Sie sorgt für weniger Stress im Alltag und ein gutes Gefühl. In schwierigen Situationen ermöglicht sie es, die nächsten Schritte überlegt zu planen.

Eine Reserve sorgt für Freiraum

Wer ein finanzielles Polster hat, kann sein Leben freier gestalten. Mit einem robusten Notgroschen fällt es viel leichter, sich für einen Jobwechsel, eine Weiterbildung oder eine längere Auszeit mit der Familie zu entscheiden. Was dafür notwendig ist? Eine strategische Planung und ein wenig Durchhaltevermögen.

So bauen Sie Ihren Notgroschen auf

  • Betrag festlegen

    Analysieren Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben und setzen Sie sich Ihr individuelles Sparziel.

  • Sparplan einrichten

    Richten Sie einen Sparplan ein, am besten durch monatliche Daueraufträge, zum Beispiel 10 Prozent Ihres Einkommens.

  • Zusätzliche Einkünfte nutzen

    Investieren Sie Steuerrückzahlungen, Gehaltserhöhungen, Boni oder Geldgeschenke ebenfalls in den Notgroschen.

Übrigens: Spar-Apps helfen beim Aufbau des Notgroschens

Mit einer Spar-App können Sie Ihre finanzielle Rücklage leichter aufbauen. Einige können Sie mit Ihren Bankkonten verbinden. Andere können Sie unabhängig davon verwenden. Je nach Anbieter haben Sie die Möglichkeit, Ihre Einnahmen und Ausgaben automatisch zu überwachen oder sie manuell einzugeben. Sie können Sparziele einrichten und automatisch Beträge für das jeweilige Ziel zur Seite legen.

So hoch sollte Ihr Notgroschen sein

Planen Sie für Ihren Notgroschen drei bis sechs Monatsausgaben ein. Dazu gehören feste Kosten wie Miete, Lebensmittel, Versicherungen, Handy und andere regelmäßige Ausgaben. Machen Sie dafür eine einfache Übersicht Ihrer monatlichen Fixkosten – so wissen Sie genau, wie viel Sie zurücklegen sollten.

Rechenbeispiel
Kosten Betrag
Miete / Wohnkosten 800 €
Lebensmittel 300 €
Versicherungen 150 €
Transport (zum Beispiel Auto, öffentliche Verkehrsmittel) 100 €
Strom / Internet / Handy 100 €
Sonstige Ausgaben (zum Beispiel Freizeit, Kleidung) 150 €
Monatliche Fixkosten 1.600 €

Multipliziert mit der Anzahl der Monate ergibt sich folgender Betrag:

  • Mindesthöhe des Notgroschens: 3 x 1.600 €= 4.800 €
  • Optimale Höhe des Notgroschens: 6 x 1.600 € = 9.600 €
Tipp

Notgroschen regelmäßig anpassen

Mindestens einmal im Jahr lohnt sich ein Blick: Haben sich Ihre Lebenshaltungskosten verändert, zum Beispiel durch Inflation oder eine höhere Miete? Passen Sie Ihre Sparrate an, wenn sich Ihr Einkommen ändert, und nutzen Sie Gehaltserhöhungen für zusätzliche Einzahlungen.

Diese Faktoren beeinflussen die Höhe des Notgroschens

Wie hoch der Notgroschen in Ihrem Fall sein sollte, hängt von zahlreichen Faktoren ab.

Haushaltsgröße:
Bei Singles reichen in der Regel drei Monatsgehälter. Familien brauchen auch mindestens drei Monatsgehälter sowie Rücklagen für die Kinder.

Berufliche Situation:
Für Selbstständige werden aufgrund schwankender Einnahmen sechs bis zwölf Monatsgehälter empfohlen. Angestellte mit einem sicheren Einkommen brauchen einen geringeren Notgroschen.

Lebensstil und Verpflichtungen:
Menschen mit höheren Ausgaben oder Krediten sollten mehr Geld zurücklegen. Immobilienbesitzer müssen zum Beispiel nicht nur den Immobilienkredit zurückzahlen, sondern auch notwendige Reparaturen in ihren Wohnungen oder Häusern finanzieren.

Absicherung im Notfall:
Wer zum Beispiel in die gesetzliche Arbeitslosenversicherung einzahlt, eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat oder eine Versicherung zum Schutz des Einkommens gewählt hat, ist im Notfall bereits gut abgesichert. Eventuell ist hier ein geringerer Notgroschen ausreichend.

Zukünftige Ausgaben:
Wenn absehbar ist, dass größere finanzielle Rücklagen notwendig sein werden, sollte das ebenso in die individuelle Berechnung einfließen. Hierzu zählen zum Beispiel eine größere Anschaffung wie ein neues Auto, eine Hochzeit, Arztkosten oder eine Weiterbildung.

Wo sollte man einen Notgroschen ansparen?

Früher wurde der Notgroschen als Bargeld zuhause aufbewahrt. Aber heute muss Ihr Notgroschen nicht mehr unter der Matratze liegen.
Am sichersten ist er dort, wo Sie jederzeit darauf zugreifen können – zum Beispiel auf einem Tagesgeld- oder Sparkonto. So bleibt Ihr Geld geschützt und trotzdem verfügbar, wenn Sie es brauchen.

Tagesgeldkonto: Flexibel, sicher, jederzeit verfügbar

Für größere Beträge ist ein Tagesgeldkonto ideal geeignet. Sie können jederzeit flexibel über Ihr Geld verfügen. Dank der Einlagensicherung bis 100.000 Euro ist es zudem sicher angelegt.

Je nach Anbieter erhalten Sie außerdem Zinsen auf Ihr Erspartes. Auf einem Tagesgeldkonto wächst Ihr Notgroschen so noch etwas.

Sparkonto: Alternative für kleinere Rücklagen

Ein Sparkonto – ähnlich wie früher das Sparbuch – ist eine weitere Möglichkeit, um Geld anzusparen. Sie können regelmäßig kleinere Beträge auf das Konto einzahlen. Meist können Sie aber nur einen bestimmten Betrag pro Monat von Ihrem Sparkonto abheben. Dadurch ist ein Sparkonto weniger flexibel als ein Tagesgeldkonto.

Girokonto: Möglich, aber weniger geeignet

Natürlich können Sie Ihre finanzielle Rücklage auch auf Ihrem Girokonto ansparen. Hier fällt es vielen jedoch schwer, den Überblick zwischen Einnahmen, Ausgaben und Notgroschen zu behalten. Eine Trennung durch unterschiedliche Konten macht das Sparen einfacher.

Tipp

Spar-Apps helfen beim Aufbau des Notgroschens

Mit einer Spar-App können Sie Ihre finanzielle Rücklage leichter aufbauen. Einige können Sie mit Ihren Bankkonten verbinden. Andere können Sie unabhängig davon verwenden. Je nach Anbieter haben Sie die Möglichkeit, Ihre Einnahmen und Ausgaben automatisch zu überwachen oder sie manuell einzugeben. Sie können Sparziele einrichten und automatisch Beträge für das jeweilige Ziel zur Seite legen.

Wenn der Notgroschen nicht reicht: Kredit vom fairen Credit

Wenn der Notgroschen einmal nicht ausreichen sollte, Sie aber dringend Geld benötigen, kann ein Kredit eine Lösung sein. Achten Sie dabei auf flexible Konditionen. Beim fairen Credit Sofortkredit profitieren Sie beispielsweise von planbaren monatlichen Raten, die jederzeit angepasst werden können, und kostenlosen Sondertilgungen. Nutzen Sie den Kreditrechner, um ein kostenfreies und unverbindliches Angebot zu erhalten.

So einfach bekommen Sie einen fairen Credit

  • Grafik Relax

    1. Kreditanfrage stellen

    Per Kreditrechner einfach Wunschbetrag sowie Laufzeit wählen und Ihre Anfrage digital abschicken.

  • 2. Kreditangebot zustimmen

    Sofort nach Ihrer Anfrage erhalten Sie unser Kreditangebot. Wenn alles passt, können Sie sofort digital unterschreiben.

  • Grafik Money back

    3. Geld auszahlen lassen

    Sobald alles Vertragliche erledigt ist, bekommen Sie auf Knopfdruck Ihr Geld per Echtzeit-Überweisung aufs Konto.

Unsere Kunden über uns

FAQ: Häufige Fragen zum Notgroschen

  • Was ist ein Notgroschen?

    Der Notgroschen ist eine finanzielle Rücklage für schwierige Zeiten. Sie können damit unerwartete Ausgaben oder Einkommensausfälle, zum Beispiel durch Jobverlust, abdecken.

  • Wie hoch sollte mein Notgroschen sein?

    Ein guter Richtwert sind drei Monatsausgaben. So können Sie unerwartete Kosten wie Reparaturen oder kurzfristige Ausgaben entspannt abfedern.

  • Warum ist ein Notgroschen wichtig?

    Er gibt Ihnen Sicherheit. Wenn plötzlich etwas passiert, müssen Sie nicht in Stress geraten, sondern können gelassen reagieren.

  • Wie baue ich eine finanzielle Rücklage am besten auf?

    Beginnen Sie mit einer Analyse Ihrer Einnahmen und Ausgaben und berechnen Sie die durchschnittliche Höhe Ihrer Lebenshaltungskosten. Nehmen Sie diesen Betrag mal 3, um die Mindesthöhe für Ihren Notgroschen zu ermitteln.

    Überlegen Sie, wie viel Geld Sie monatlich zur Seite legen können, um den Notgroschen anzusparen.

    So berechnen Sie den Notgroschen:
    Monatliche Lebenshaltungskosten: 1.500 Euro
    Mindesthöhe des Notgroschens (x3): 4.500 Euro
    Monatlich mögliche Sparrate: 100 Euro
    Ansparzeitraum: 45 Monate, das entspricht 3 Jahren und 9 Monaten

    Richten Sie anschließend am besten eine Dauerüberweisung von Ihrem Girokonto auf Ihr Tagesgeldkonto ein, sodass der Betrag automatisch umgebucht wird.

    Bleiben Sie diszipliniert, bis Sie die notwendige Höhe des Notgroschens erreicht haben. Investieren Sie auch zusätzliche Beträge, zum Beispiel Steuerrückzahlungen, Boni oder Geldgeschenke. So erreichen Sie Ihr Ziel schneller.

    Prüfen Sie einmal jährlich, ob die Höhe Ihrer finanziellen Rücklage noch zu Ihren Lebensumständen passt und passen Sie den Betrag gegebenenfalls an.

  • Wie lange dauert es, einen Notgroschen aufzubauen?

    Das hängt von Ihrer Situation ab. Schon kleine regelmäßige Beträge bringen Sie Schritt für Schritt ans Ziel.

  • Wie unterscheidet sich ein Notgroschen von anderen Rücklagen?

    Der Notgroschen ist für echte Notfälle gedacht. Andere Rücklagen sind für geplante Ausgaben wie Urlaub oder größere Anschaffungen.

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